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Als ich vor über 30 Jahren zum ersten Mal die Musik von Ralph Towner hörte, brachte diese Musik unerwartet jede Zelle in mir zum Schwingen. Erstmals wurde mir bewusst, welche magischen Klänge eine klassische Gitarre jenseits bekannter Spielweisen zu erzeugen vermag. Diese bis heute anhaltende, tiefgreifende Erfahrung hatte mich veranlasst, mein Gitarrenspiel auf die klassische Gitarre auszuweiten. Mein musikalischer Horizont wurde damit um ganz neue Aspekte bereichert, auch wenn ich nie ein klassischer Gitarrist sein wollte. Ich habe später angefangen, klassische Elemente und Techniken in meine Musik einzubinden. Die Improvisation und das Komponieren eigener Musik haben mich dabei bis heute nicht losgelassen. Sie waren und sind der Kern meines musikalischen Schaffens.

Die lyrisch-impressionistischen Eigenkompositionen sind authentisch und haben ihren Ursprung oft in einer spontanen Improvisation. Ich suche beständig meinen eigenen Weg, meine eigene Stimme und meine eigene Musik und möchte wie ich selbst klingen.

Die Musik für Klassik-, Steelstring und E-Gitarre bewegt sich irgendwo im weiten Raum zwischen Jazz und Klassik. Sie ist inspiriert vom kammermusikalischen Jazz der frühen ECM-Jahre.